Aktuelles aus unserer Imkerei
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Nachrichten aus unserer Imkerei in Hannover und Scherenbostel
August 2010
... und jetzt ist wieder alles vorbei. Der Honig ist abgenommen, gerührt, in Gläser gefüllt und steht etikettiert zur Auslieferung bereit. Die Bienenvölker werden nun gegen die Varroa behandelt und - soweit notwendig - für den Winter eingefüttert. Die Einwinterung der Bienenvölker beginnt jetzt. Immer wieder erleben wir überrascht den schnellen Start der Völker in den Frühling und das Ende der Bienensaison. Plötzlich ist wieder alles vorbei...
Juli 2010
Endlich - es ist warm - pünktlich zur Lindenblüte. Genau das richtige Wetter, um aromatischen Lindenblütenhonig zu produzieren. Die Bienen starten mit dem Sonnenaufgang, sammeln Nektar und sitzen nach Sonnenuntergang draußen, vor dem Flugloch und fächeln kalte Luft in den Stock. Über unseren Köpfen herrscht reger Flugverkehr. Die Honigkästen sind voll besetzt mit Bienen, die den Nektar weiterverarbeiten.

Juni 2010
Die Honigernte bleibt in diesem Jahr weit hinter der Menge in 2009 zurück. Der erste frische Frühlingsblütenhonig aus Hannover-Linden ist erhältlich und seit Anfang Juni auch die erste Frühlingsblüte mit Raps aus Scherenbostel. Ein Eintrag der Frühlingsblütennektare ist durch die Kälte während der Obstblüte erfolgreich behindert worden. Die Völker sind stark. Auch die Ableger und Jungvölker entwickeln sich prächtig. Jetzt benötigen wir nur gutes Wetter und ausreichend Tracht.
Mai 2010
Der erste Honig ist bereits eingetragen und abgenommen worden. Dieser Honig aus den Blüten des Lindener Bergs ist ab sofort als "Frischer Honig" bei uns erhältlich. In Scherenbostel ist bereits Rapshonig eingetragen worden. Dieser wird in den nächsten Tagen abgenommen und steht spätestens Ende Mai bereit ---- dachten wir ---- nur dann wurde es kalt. Seit zwei Wochen ist kein weiterer Nektareintrag in den Völkern zu verzeichnen - es ist zu kalt. Die Bienen fliegen nicht und verbrauchen Ihre Vorräte. Wir hoffen, Sie reichen bis zum nächsten Sonnenschein - ansonsten müssen wir (im MAI (sic!)) füttern.
Das erste Bienenvolk wollte am 01. Mai schon mal weg - schwärmen. Nachdem es ca. 15 kg Frühlingsblütenhonig gesammelt hatte, blies es Weiselnäpfchen an und begann Jungköniginnen aufzuziehen. Dieses Volk wurde durch überzeugende Maßnahmen zum Bleiben bewegt. Jetzt beginnt die Zeit der Ablegerbildung und des Schröpfens der Völker, um sie am Schwärmen zu hindern und junge Völker zu bilden. Der Schwarmtrieb nimmt derzeit in den starken, durch das schlechte Wetter unterbeschäftigten Völkern zu. So ernten wir keinen Honig, bilden aber viele Jungvölker - hhhmmm...
April 2010
Das neue Bienenjahr hat begonnen. Mit der ersten Nachschau in den Völkern und der Prüfung auf Weiselrichtigkeit (ob die Königin den Winter überlebt hat) s
ind wir in das Bienenjahr 2010 gestartet. Jetzt tragen die Bienen Pollen und Nektar der Weide und der Frühlingsblüher ein. Alle Völker brüten und werden bis zur Obst- und Rapsblüte stärker.
März 2010
Sind die Bienen Ende Februar das erste Mal ausgeflogen und haben sogar Pollen von Winterlingen und Schneeglöckchen gesammelt, ist jetzt der erste Anflug von Frühling leider wieder vorbei. Mit Minustemperaturen und Schneefällen hat uns der Winter wieder.
Dennoch haben wir in Vorbereitung auf die kommende Saison, begonnen, Mittelwände zu gießen und einzulöten und unsere Vorräte an Rauchzeug, Honiggläsern, Rähmchen, ... überprüft und ergänzt.
Bisher haben alle Völker überlebt und sind bereits mehrere Mal ausgeflogen. Einige Völker sind noch immer sehr stark. Wir sind sehr gespannt auf die Entwicklung nach diesem langen Winter und warten auf den Frühling....
Nun ist er endlich da. Die Bienenvölker nutzen die ersten warmen Tage, fliegen aus und kommen mit Wasser, erstem Nektar und viel Pollen zurück. Die Völker beginnen wieder verstärkt zu brüten. Es summt am Bienenstand.
Februar 2010
Der Winter hat uns weiter fest im Griff. Die Völker rühren sich kaum. Manchmal fliegen (alte) Bienen auch bei Minus-Temperaturen aus den Stöcken und kehren niemals wieder. Darauf warten die Kohlmeisen, die sich pünktlich jeden Mittag am Stand einfinden und die toten Bienen auflesen. Noch ist alles ruhig.
Doch dann mit den ersten Plusgraden rühren sich alle Völker, die Trauben werden lockerer und die Bienen fliegen das erste Mal aus.
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